Bildungslandkarte

Projekt „Bildungslandkarte Forst und Kultur“

Ziel des Lehrganges Forst und Kultur ist es, dass die Teilnehmenden befähigt sein sollen, selbstständig Projekte vorwiegend im ländlichen Raum als Kooperation zwischen Wald, Kultur und Tourismus zu entwickeln und eventuell umzusetzen. Seit 2007 werden diese Kurse, die in vier Modulen rund 160 Stunden beinhalten, in einem zweijährigen Rhythmus angeboten. Jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer hat am Ende der Ausbildung ein einreichfähiges Projekt vorzulegen. Die Teilnehmenden kommen aus den unterschiedlichsten Berufen und Tätigkeitsbereichen.  Inwieweit diese vorgelegten Projekte umgesetzt werden und auf welche Art und Weise und wie die Lehrinhalte realisiert werden, ist den Kursanbietern nur zum Teil bekannt. Die Absolventinnen und Absolventen der Lehrgänge sind im  Absolventenverband FoKus organisiert, der als Ansprechpartner fungiert.
Für die Ausbildung verantwortlich ist die Forstliche Ausbildungsstätte Traunkirchen (früher Ort), eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrums für Wald, Naturgefahren und Landschaft; das dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus untersteht.

Projektinhalt

Die Bereiche, die unter das Thema Forst und Kultur fallen, sind durch die Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder 2003 klar definiert. Bei dem Projekt handelt es sich um die Dokumentation der in Österreich bereits auf dem Gebiet Forst und Kultur durchgeführten, in Durchführung befindlichen oder in Zukunft geplanten Projekte. Die Aufgabe für die Studentinnen und Studenten wäre es, mit den Absolventen in Kontakt zu treten und deren Erfahrungen und Aktivitäten im Bereich Forst und Kultur zu dokumentieren. Welche Faktoren dabei Relevanz haben sollen, wird mit dem Antragsteller (Ansprechpartner) zuvor gemeinsam festgelegt. Des weiteren wird eine Visualisierung der Umsetzung der Abschlussprojekte angestrebt, die in einer interaktiven Bildungslandkarte aufscheinen sollten. Für die Studenten könnte die Arbeit deshalb interessant sein, weil sie mit den verschiedensten Themen und deren Umsetzung im Bereich Wald-Kultur-Tourismus in Kontakt kommen, die einzelnen Absolventinnen und Absolventen sehr unterschiedlich sind und einen sehr differenzierten Zugang zum Thema haben. Eine Voraussetzung, die die Studentinnen und Studenten mitbringen müssten, wären EDV-Kenntnisse zur Erstellung einer interaktiven Bildungslandkarte und die Freude am Kontakt mit Menschen.

Projektergebnisse

Ziel ist es, eine bessere Vernetzung der ehemaligen Teilnehmenden (auch zur fachlichen Unterstützung und Kompetenzaustausch) zu ermöglichen, die einzelnen Themenschwerpunkte der Projekte besser herauszuarbeiten, zu dokumentieren und öffentlich sichtbar zu machen,. Der entwickelte Prototyp könnte auch in anderen ähnlichen Bereichen wie z.B. in der Waldpädagogik Verwendung finden, wo sich bei rund 800 aktiven Waldpädagoginnen und Waldpädagogigen zurzeit die Suche nach bestimmten Schwerpunkten, Standorten der Angebote und Spezialisierung noch als eher kompliziert herausstellt.

(Text: Forstliche Ausbildungsstätte Traunkirchen)

(derzeit nicht verfügbar)